3. Verzichte auf Adjektive

In der Schule hast du vielleicht noch gelernt, dass du deine Aufsätze reich mit Adjektiven ausschmücken sollst, aber das ist Unfug. Verwende möglichst wenige davon, denn sie sind oft sinnlos und erschweren den Lesefluss. Ja, „es ist schönes altes Deutsch, einen missmutigen Menschen zur Abwechslung als griesgrämig, sauertöpfisch, miesepetrig zu beschreiben“, meint etwa Wolf Schneider in der Deutsch-Stilkunde der „Zeit“, nur, dass Adjektive zugleich die am meisten überschätzte, am meisten missbrauchte Wortgattung sind: oft tautologisch, immer häufiger akademisch-bürokratisch gespreizt, oft lächerlich und manchmal einfach falsch.

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