nachrichten aus einem Buchverlag

Warum es gut ist, ein Autor zu sein

Heute traf ich in der Bar des Ritz Carlton an der Wiener Ringstraße Peter Mai, einen groß gewachsenen Mann von mehr als sechzig Jahren mit dem Händedruck eines Bildhauers, der er auch ist. Als wir plauderten, fragte ich ihn, warum er trotz seiner magischen Skulpturen und Gemälde kein Star geworden wäre.

Warum Helden niemals Hans oder Schulz heißen sollten

Prüfe ich ein Manuskript, in dem der Name der Hauptfigur oder einer wichtigen Nebenfigur auf „s“ endet, wie bei Hans, oder auf „z“, wie bei „Schulz“, verdächtige ich den Autor, unerfahren oder Masochist zu sein.

Drei Fakten über drei Punkte

Ich überlasse beim Lektorieren die Rechtschreibfehler den Korrektoren. Ein Fehler fällt mir allerdings ständig auf, und wenn ich schlechte Laune habe, ziehe ich daraus manchmal sogar ärgerliche Rückschlüsse auf die Autoren

Schreiben lässt sich lernen, aber es ist nichts, das Autoren irgendwann können, sondern etwas, dem sie sich jedes Mal neu ausliefern müssen.

Das Geheimnis der Effizienz beim Schreiben

Im März dieses Jahres sprach ich mit Roland Düringer über sein neues Buch „Weltfremd?“. Er erzählte mir, dass er nicht schreiben kann.

Mit Mühe geschrieben

Gelegentlich sollten wir Autoren dankbar für die moderne Technik sein. Es ist noch nicht einmal 600 Jahre her, da gab es keine Möglichkeit zur Vervielfältigung durch Druck.

Österreichs merkwürdige Bestsellerlisten

Fast alle österreichischen Bestsellerlisten basieren auf den Meldungen ausgewählter Buchhandlungen an das jeweilige Medium.

Überraschungen sollten nie plötzlich kommen

Ehe ich Manuskripte zum Lektorat übernehme, bitte ich die Autoren um deren Überprüfung nach einigen Grundregeln.

Die Büchertische bei Thalia

Heute fragte mich eine Autorin, die bei einem anderen Verlag erfolglos publiziert hat, ob es stimmt, dass Verlage bei Thalia für eine Platzierung ihrer Bücher auf den guten Tischen bezahlen müssen.