Gelegentlich sollten wir Autoren dankbar für die moderne Technik sein. Es ist noch nicht einmal 600 Jahre her, da gab es keine Möglichkeit zur Vervielfältigung durch Druck. Trotzdem wollten schon damals die Eliten ihre eigenen Schriftensammlungen haben, zumeist aus Prestigegründen. Weshalb es die Berufsgruppe der Schreiber gab, die Schriften zur Vervielfältigung einfach abschrieben. Spaß war das keiner. „Chumo kiscreib fil chumor kipeit“, notierte einer dieser Schreiber im Althochdeutschen unter einem fertigen Text. „Mit Mühe geschrieben, noch mühsamer das Ende erwartet.“ (GA)

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