(Von Bernhard Salomon, Verleger) Zum Spaß lerne ich gerade die Ballade „Des Sängers Fluch“ von Ludwig Uhland auswendig. Immer, wenn ich die richtigen Worte suche und nachsehe, bin ich überrascht, wie perfekt die sitzen, die Uhland gewählt hat. Das hat mich an ein Zitat von Mark Twain erinnert, das jeder Autor im Kopf haben oder als Bildschirmschoner laufen lassen sollte.

„Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“

 Ich kann übrigens nur empfehlen, ab und zu eine Ballade auswendig zu lernen. Die Geheimnisse des richtigen Wortes, wie es sich in den Sprachrhythmus fügt und das Thema bedient, erschließen sich dabei auf eindringliche Weise.

TEILEN: Share on FacebookTweet about this on TwitterGoogle+Email to someone

KOMMENTARE