Harald Martenstein ist Redakteur des Tagesspiegel, Kolumnist des Zeit-Magazins und der Hauptgrund, warum ich die Zeit abonniert habe. Wie ich in seiner Kolumne in der Ausgabe vom 27. Mai erfuhr, hält Martenstein auch Schreibkurse ab. Unter dem Titel „Über freies Schreiben und die Schere im Kopf“ gibt er einen Tipp, den ich mit Respekt und unverändert hier festhalte:

Schaltet die inneren Zensurinstanzen aus. Schreibt, was ihr wirklich denkt. Habt keine Angst. Dann wird es gut. Man muss ganz nahe bei sich selbst sein. Man muss die Erwartungen der anderen ignorieren. Man muss versuchen, das zu schreiben, was man selber gerne lesen würde. Dann wird es auch anderen gefallen, nicht allen, das niemals, aber vielen. Es gibt immer viele, die ähnlich ticken wie du. Wenn du auf Nummer sicher gehst, wird niemand wütend sein, aber es wird auch keinen vom Hocker reißen. Mach dich angreifbar. Klar, es gibt Grenzen. Schreib los (…) hinterher kannst du immer noch überprüfen, ob du vielleicht zu weit gegangen bist.“

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